SPD: Jugendamt nicht an den Kreis abgeben

Bad Kreuznach, 30. November 2018 - Fassungslos und zutiefst erschüttert ist die SPD-Fraktion im Stadtrat Bad Kreuznach angesichts der gegen auch ihre Stimmen beschlossene Abgabe des städtischen Jugendamtes an den Kreis.

Fraktionsvorsitzender Andreas Henschel: „Trotz mehrerer Hinweise auf die Faktenlage haben die Antragsteller (FWG unterstützt u.a. durch die CDU) auf eine Abstimmung in der Ratssitzung bestanden und diesen Beschluss organisiert, sie haben diese Entscheidung und die Folgen daher auch alleine zu verantworten. Vielsagend hierbei ist wohl auch die von uns beantragte, jedoch abgelehnte namentliche Abstimmung, offensichtlich besteht kein Interesse daran zu dokumentieren, wer diesen Antrag unterstützt. Im Verfahren selbst wurde von uns darauf hingewiesen, das nach den Vorschriften des Sozialgesetzbuches (SGB) eine Entscheidung ohne Mitwirkung des Jugendhilfeausschusses nicht zulässig ist, einer Anregung an diesen Ausschuss zu verweisen, wurde nicht gefolgt.

Auch blieb völlig unberücksichtigt, das es für Jugendämter, die v o r dem Landesgesetz - auf das sich die Antragsteller berufen haben - errichtet wurden, einen Bestandschutz gibt. Dies geht auch aus einer Stellungnahme des Ministeriums des Innern, für Sport und Infrastruktur aus dem Jahre 2014 hervor, was den Antragstellern und den Unterstützern durchaus bekannt war. Hierin wird festgestellt, dass nur der Landesgesetzgeber die kraft Gesetzes als örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe geltende Stadt Bad Kreuznach von dieser Aufgabe entbinden kann. Die SPD-Fraktion wird sich weiterhin für den Erhalt des Jugendamtes unserer Stadt stark machen."

SPD: Unzulässige und unsinnige Anträge der FWG

Bad Kreuznach, 20.11.2018 - „Es ist schon manchmal erstaunlich, mit welchen Ideen und Anträgen man sich beschäftigen muss“, stellt Andreas Henschel als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat fest: „Aktuell liegen z.B. Anträge der FWG-Fraktion auf dem Tisch, die -wieder einmal- eine Abgabe des städtischen Jugendamtes an den Kreis sowie die Aufhebung der Satzung über die Erhebung eines Fremdenverkehrsbeitrages fordern, ein fast gleichlautender Antrag fordert die Aufhebung der Satzung über die Erhebung eines Tourismusbeitrages.

Nun ist es ja nicht so, als ob hierüber nicht schon des öfteren in den städtischen Gremien beraten und entschieden wurde. Die Ergebnisse sind hinlänglich bekannt.

Aber zur Sache: Einsparungen durch die Abgabe des Jugendamts an den Kreis sind faktisch nicht zu erwarten, weder im Personalbereich noch im Sachbereich, denn jeder Mitarbeiter kann nur eine begrenzte Anzahl von Fällen bearbeiten. Die Leistungen z.B. bei Unterhaltsvorschuss, beim Erziehungsgeld etc. sind gesetzlich vorgegeben. Die kostenintensive Hilfen zur Erziehung werden bei der Stadt mehrheitlich im ambulanten Bereich umgesetzt, einfach, weil die Mitarbeiter des städtischen Jugendamtes „näher dran“ sind, während der Kreis mehr stationäre Hilfen organisiert, die wesentlich höhere Kosten erzeugen. Dies ist statistisch belegt. Im Übrigen würde bei einer Abgabe der Kreis in unserer Stadt „bestimmen“, wie z.B. Familienpolitik oder Prävention etc. umzusetzen ist. Hinzu kommt, dass die 18 eigenen und 14 freien Kitas mit hohem Personalkostenanteil ohnehin bei der Stadt angesiedelt blieben, ein „verstümmeltes“ Jugendamt wäre auch in dieser Beziehung ohne Gewinn.

Im Übrigen entfiele im Falle einer Abgabe natürlich auch die Schlüsselzuweisung des Landes i.H.v. 1,5 Millionen Euro für eine Stadt mit eigenem Jugendamt, diese Zuweisung erhielte auch der Kreis nicht, im Gegenteil rechnen wir dann mit einer Erhöhung der Kreisumlage oder wie sollte der bisherige Anteil der Stadt sonst finanziert werden? Wir erleben bereits im Geschäftsbereich des Sozialamtes, das der Kreis Entscheidungen trifft, die uns berühren, etwa bei den weiterführenden Schulen oder der Sporthallenbelegung. Ebenfalls eine Wiederholung der Forderung nach Aufhebung der Satzung über die Fremdenverkehrs/Tourismusabgabe, hierüber wurde wie beim Thema Jugendamt schon mehrmals diskutiert und entschieden, die Sachverhalte sind hinreichend bekannt und müssen wohl nicht „wiedergekaut“ werden.

Eines haben die Anträge der FWG gemeinsam: Sie enthalten kein Wort über den Ersatz der Einnahmeausfälle. Ein in unserer Geschäftsordnung zwingend geforderter, rechtlich zulässiger und tatsächlich durchführbarer Deckungsvorschlag fehlt vollständig“.

Neuer Vorstand bei der Planiger SPD - Björn Wilde kandidiert zum Ortsvorsteher und will mit Carmen Budde in den Stadtrat einziehen

Bad Kreuznach-Planig, 27. September 2018 - Veränderungen gab es in der Mitgliederversammlung der „Pleenicher“ SPD: Björn Wilde ist neuer Vorsitzender, Carmen Budde wird ihn vertreten. Schriftführerin ist Bianca Weinel, um die Kasse kümmert sich Marianne Dickescheid. Unterstützung in der Vorstandsarbeit als Beisitzer leisten fortan Rüdiger Schreiber, Manfred Kirsch und Gerlinde Klumper. Sämtliche Wahlgänge wurden mit einstimmigen Ergebnissen abgeschlossen.

Ebenfalls einstimmig nominierten die Genossinnen und Genossen ihren Partei- und Fraktionsvorsitzenden zum Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers, Björn Wilde bewirbt sich mit Carmen Budde auch um ein Stadtratsmandat.

In Vorbereitung befindet sich die Kandidatenliste zum Planiger Ortsbeirat, Vorsitzender Björn Wilde hat diesbezüglich mehrere Gespräche geführt und machte deutlich: „Wir werden jünger und weiblicher!“

SPD Bosenheim: Sitzbänke für den Friedhof

Bad Kreuznach, 20. September 2018 - Für die nächste Sitzung des Ortsbeirates am 25. September 2018 hat die SPD-Fraktion beantragt, im Außenbereich der Kapelle zwei Sitzbänke zu errichten und darüber hinaus einen Briefkasten anzubringen.

Für die Fraktion begründet Andrea Lingor: „Die Sitzbänke erleichtern z.B. älteren oder gesundheitsschwachen Trauergästen die Teilnahme an den Beisetzungen, Trauerkarten können eingeworfen werden“.

SPD Planig: Drei Anträge für den Ortsbeirat: Verkehrsberuhigung, Fahrrad- und Landwirtschaftswege und Basketballkörbe für das Kleinspielfeld

Bad Kreuznach, 20. September 2018 - Eine vermehrte Verkehrsberuhigung durch die Erweiterung der 30 km/h-Beschränkung in der Mainzer Straße ab der Nr. 130 d.h. ab Automobile Kleinz bis zum Ortsende in Richtung Ippesheim sowie vom Kreisel an der Nahetalhalle bis zur Mitte der Fa. Gauch wünscht die SPD-Fraktion im Ortsbeirat Planig und hat dies -wiederholt- als Antrag dem Ortsbeirat vorgelegt. Auch soll nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden die Regelung „Rechts vor links“ geprüft werden.

Fraktionsvorsitzender Björn Wilde zur Begründung: „Durch diese Maßnahmen erhoffen wir uns eine weitere Beruhigung des Durchgangsverkehrs, gleichzeitig könnten eine erhebliche Anzahl von Verkehrszeichen in der Mainzer Straße zurückgebaut werden. Im übrigen werden durch die Geschwindigkeitsbegrenzung Schülerinnen und Schüler sowie ältere Mitbürger bei der Überquerung der Mainzer Straße, etwa zu den Bushaltestellen, geschützt. Denn in diesem Bereich der Mainzer Straße fehlt ein Bürgersteig ebenso wie Zebrastreifen oder Ampelanlagen, zudem würden Lärmimmissionen durch den Straßenverkehr für die Anlieger, insbesondere für die Nachtruhe, sicher verringert."

In einem weiteren Antrag möchten die Sozialdemokraten geprüft wissen, ob zwischen Weinstraße (Wöllsteiner Weg) und Sportplatz ein Fahrrad-/Landwirtschaftsweg entstehen kann.

Björn Wilde hierzu: „Zum Erreichen des Sportfeldes sollte der Wöllsteiner Weg mit einer Asphaltdecke versehen werden und eine entsprechende Widmung erfolgen. Zur Zeit ist ein sicheres Befahren wegen Schlaglöchern und rutschigem Uterboden (bei Feuchtigkeit) mit dem Fahrrad nicht möglich, das Überqueren der Kreisstraße (K 92) zum Sportplatz wegen schlechter Sicht (Halle bzw. Hecken) sowohl für Fahrradfahrer als auch Autofahrer äußerst gefährlich, es ereigneten sich bereits Unfälle."

„Das Kleinspielfeld am Sportplatz befindet sich im Bau. Nach den Ausführungen des TSG-Vorsitzenden Thomas Forsch würde ein multifunktionales Spielfeld entstehen, was auch den Kindern und Jugendlichen des Stadtteils zur Verfügung stehen wird. Wir haben daher beantragt, aus dem Stadtteilbudget einen Betrag für die Anschaffung und Montage zweier Basekballkörbe an den Toren des neuen Spielfeldes zu verwenden."

Gelungenes Sommerfest des SPD-Stadtverbandes

Bad Kreuznach, 14. August 2018 - Bei mehr als schönem Wetter, Speis und Trank in bester Feierlaune fand das diesjährige Sommerfest der Sozialdemokraten auf dem Freizeitgelände Kuhberg statt. „Im Stadtvorstand hat sich etwas verändert“, begrüßte Vorsitzender Günter Meurer die Gäste und überreichte u.a. Bürgermeister Wolfgang Heinrich unter großem Beifall das Parteibuch der SPD. Genosse Heinrich stellte auch sogleich unter Beweis, das er mit anpacken kann.

SPD beim MTV Bad Kreuznach

Bad Kreuznach, 16. Juli 2018 - 6 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften, 12 Abteilungen und ca. 1500 Mitglieder. Das sind u.a. Merkmale des Männerturnvereins 1877 e.V in der Konrad-Frey-Straße in Bad Kreuznach, bei dem die Stadt-SPD, vertreten durch Vorstand und Ratsfraktion Gast war.

Vorsitzender Carsten Eider informierte die Genossen ausführlich über das Vereinsleben: „ Eigentlich müssten wir uns umbenennen, denn der Frauenanteil bei uns beträgt über 50 Prozent“, meinte Eider eher schmunzelnd. „Die Trampoliner sind wohl am bekanntesten, wir bieten jedoch ein weitaus umfassenderes Angebot. Baseball/Softball, Cheerleading, Gesundheitssport (z.B. Pilates), Karate, Tennis, Tischtennis, Turnen, Volleyball und die Leichtathletik sind Bestandteil des hochwertigen Angebotes. Dies alles will „gemanagt“ sein, natürlich im Ehrenamt, es kommen Anfragen nach weiteren Betätigungsfeldern hinzu. Wir legen Wert darauf, das sich alle Sportarten aus den Abteilungen selbst finanzieren. Wir haben gerade erst eine KITA gebaut, das war anstrengend und hat Kräfte gebunden, wobei auch Widerstände überwunden werden mussten“.

„Jetzt geht der Blick nach vorne, nächstes Projekt ist eine neue Sporthalle. Ein Grundstück in der John-F.-Kennedy-Straße ist erworben. Eine ehemalige Planung in Höhe von ca. 6,6 Millionen Euro mussten wir schnell vergessen, derzeit liegt unsere Kalkulation bei ca.4,9 Millionen Euro. Ein Umbau der Halle am jetzigen Standort würde Renovierungsmaßnahmen u.a. am Dach, der Elektrik, der Notbeleuchtung, im Innenausbau, auch bei Notausgängen erfordern, das rechnet sich nicht. Wir kalkulieren mit  Zuschüssen vom Land und der Stadt, unser Eigenanteil wird bei ca. 245.000 Euro liegen, der kreditfinanziert werden soll. Natürlich denken wir auch an Sponsoring, ob wir diesen Weg gehen, wird eine Mitgliederversammlung entscheiden“. Von den Genossen gab es hierzu Hinweise, etwa auf den Investitionsstock des Landes oder die Stiftungen. Weitere Themen war der Platzbedarf für Trainingszwecke im Möbus-Stadion und die Parksituation vor Ort: Bei Veranstaltungen etwa sei die Konrad-Frey-Straße „dicht“, schliesslich habe man auf die Feuerwehrausfahrt Rücksicht zu nehmen. Gegenüber früheren Zeiten habe sich die „Lage“ aber verbessert.

SPD-Fraktion beim Lokaltermin auf dem Kornmarkt: Alle wünschen sich baldiges Ende der Bauarbeiten

Bad Kreuznach, 11. Mai 2018 - Im „Einkaufskorb“ des Vorstandes der SPD-Stadtratsfraktion landeten beim Lokaltermin weniger Obst und Gemüse, dafür vielseitige Kritik und Anregungen der Standbetreiber: Von Umsatzeinbußen in Höhe von 30 bis 60 % wurde berichtet, die Laufkundschaft fehle einfach, auch herrsche Unzufriedenheit bei der Parksituation: So müssten zwangsläufig Privatgrundstücke für die Zulieferer herhalten, Radfahrer und Touristen beschwerten sich, für ältere Marktbesucher und Menschen mit Behinderung sei die „Meile“ oftmals beschwerlich.

Die Marktbeschicker würden begrüßen, wenn morgens ab 6.00 Uhr, besser früher, aufgebaut werden könnte und man nachmittags bis 14.30 Uhr „mehr Luft“ zum Abbau hätte, allerdings müsste dann auch der Marktmeister früher da sein, um das Kommen und Gehen zu koordinieren.

Zweiter Anlaufpunkt der Genossen war die „Baustelle Kornmarkt“...

In Gesprächen mit den anliegenden Geschäftsinhabern ergab sich ein ähnliches Bild: Umsatzeinbußen, Laufkundschaft weg und das leidige Parkproblem für die verbliebenen Kunden.

Allgemeine Tenor: Alle wären froh und glücklich, wenn die Baustelle Kornmarkt früher beendet werden könnte und man endlich einen ansprechenden, barrierefreien und zweckdienlichen Platz nutzen könnte.

Alle Ratsmitglieder der SPD waren sich einig, dass die Situation für alle Betroffenen nicht einfach ist und es darum gehen muss und sollte, die Baumaßnahmen am Kornmarkt so schnell es geht zu Ende zu bringen, um sowohl für die Marktbeschicker, als auch für die Geschäftsleute wieder ein gutes Maß an Normalität zu erreichen. Hierfür wird man sich einsetzen und die Verwaltung bitten, zu prüfen, wie ein zeitigeres Ende der Baumaßnahmen in Absprache mit der Baufirma zu realisieren ist.

Wolfgang Heinrich wird Mitglied der SPD

Bad Kreuznach, 01. Mai 2018 - Bürgermeister Wolfgang Heinrich hat am 30. April 2018 seinen Beitritt zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands erklärt.

Günter Meurer, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes, hat dem Antrag nach Rücksprache mit den Genossen in Stadt- und Kreisverband entsprochen.

Die Aufnahme Wolfgang Heinrichs in die SPD soll einen Neubeginn in der Zusammenarbeit des Bürgermeisters mit der SPD-Fraktion markieren. Der Neuanfang wird von beiden Seiten eingedenk des Bewusstseins angestrebt, dass zurückliegende Differenzen teils durchaus emotional geführt wurden.

Allerdings hat sich eine zunehmend versachlichte und an gemeinsamen politischen Aufgaben orientierte Zusammenarbeit von Wolfgang Heinrich und der SPD im Stadtrat Bad Kreuznach entwickelt. Dieser Grundlage ihrer Zusammenarbeit geben Wolfgang Heinrich und die SPD-Fraktion nun durch die SPD-Mitgliedschaft des Bürgermeisters eine formale Basis, die im politischen Alltag auch eine erhöhte Verbindlichkeit ausdrückt.

Alle Beteiligten freuen sich auf diesen Neustart.

SPD Planig will Projekte vorantreiben: Parkraumkonzept und Sanierungsgebiet auf der Agenda

Bad Kreuznach-Planig, 14. September 2017 - Vor Ort im Stadtteil Planig trafen sich Mitglieder des SPD-Stadtverbandsvorstandes, des Arbeiskreises der Partei im Stadtteil sowie die SPD-Fraktion im Ortsbeirat auf Einladung des Parteivorsitzenden Günter Meurer, um u.a. kommunalpolitische Themen zu besprechen. Laufende Projekte aus dem Ortsbeirat waren ebenso Gegenstand der Diskussionen wie auch in die Zukunft gerichtete Vorhaben der Sozialdemokraten. „Die Zustände um das Parken in Planig erfordern ein durchdachtes Konzept, zur Zeit ist die Situation völlig unbefriedigend“ meinte ein Sitzungsteilnehmer. Dem konnte die Versammlung nur zustimmen und daher soll ein Pakraumkonzept Abhilfe schaffen, „was u.a. auch die Durchfahrmöglichkeiten für Rettungskräfte, Feuerwehr und Krankenwagen gewährleistet“, so Ratsmitglied Björn Wilde. 

Weiteres Thema waren die Leerstände und die Möglichkeit der Bebauung im Ortskern. Hier sprachen sich die Sozialdemokraten für ein Sanierungsgebiet aus, mit dem neuer Wohnraum ermöglicht werden soll. Einig war man sich schnell darüber, das bezahlbarer Wohnraum, auch für junge Familien Vorrang haben muss. Hierzu verwies die ebenfalls teilnehmende Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach, Dr. Heike-Kaster Meurer, auf vorhandene Möglichkeiten der Finanzierung. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat Andreas Henschel signalisierte bereits die Unterstützung der Anliegen aus Planig. Die Ratsmitgieder Carmen Budde und Björn Wilde wollen mit der SPD-Fraktion im Ortsbeirat zeitnah entsprechende Anträge einbringen. Eine Informationsveranstaltung soll die Bürgerinnen und Bürger über Wege und Chancen zum Eigenheim informieren und zum bezahlbaren Wohnraum die erforderlichen Kenntnisse vermitteln.

SPD-Fraktion kündigt die Zusammenarbeit mit Werner Klopfer

Bad Kreuznach, 17. August 2017 - "Die Voraussetzung für eine Koalitionsbildung sind gemeinsame, politische Ziele und insbesondere eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit sind die unabdingbaren Voraussetzungen für einen Koalition - und genau das ist mit einer CDU Fraktion unter der Führung von Fraktionsvorsitzenden Werner Klopfer nicht möglich. Wir haben über inzwischen 10 Monate viel Geduld aufgebracht und über Wort- und Vertrauensbrüche hinweggeschaut, aber jetzt ist das Maß voll", fasst Fraktionsvorsitzender Andreas Henschel den Beschluss der SPD Stadtratsfraktion zusammen. 

In der gestrigen, kurzfristig einberufenen Sondersitzung der SPD-Fraktion gab es keine langen Diskussionen als Henschel aussprach, was viele SPD-Fraktionsmitglieder längst empfanden. "Wenn Selbstdarstellung und persönliche Meinungen stärker im Vordergrund stehen als die gemeinsamen kommunalpolitischen Ziele, ist die Grundlage für eine Fortführung der Koalition mit einer CDU unter der Führung von Werner Klopfer im Sinne unserer politischen Arbeit nicht mehr gegeben", so Henschel weiter. Durch die starke Zersplitterung und dem scheinbar nicht enden wollenden „Bäumchen-wechsel-dich-Spielchen“ einiger CDU-Mitglieder schien ein offener Stadtrat nach der Kommunalwahl 2014 aus Sicht der SPD-Fraktion nach monatelanger fraktionsinterner Diskussion keine Option für eine erfolgversprechende Arbeit zu sein.

Der Beschluss für eine Große Koalition allerdings fiel vor zwei Jahren keineswegs einstimmig aus. Nun ist man sich unter den Fraktionskollegen und Kolleginnen allerdings einig, dass man so nicht mehr weiterarbeiten will. "Wir konnten bei der letzten Wahl im März 2014 die meisten Wählerstimmen auf uns vereinigen und haben den Auftrag der Bürger/innen im Sinne einer konstruktiven, unaufgeregten Arbeit für unsere Stadt und die zielstrebige Umsetzung unserer politischen Ziele immer ernst genommen", so Fraktionsvorsitzender Henschel. "Uns ging es immer um die Sachthemen, egal, wer den Koalitionspartner angeführt hat." Und deren gab in den letzten Jahren nun schon drei. Nach einer guten Vorbereitung, entwickelte sich unter der Führung von Peter Anheuser eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Koalitionspartner, die auch nach dem Wechsel zu Anna Roeren-Bergs gut fortgesetzt wurde. "Und damit ist jetzt Schluss.

Zukünftig werden wir unsere sachliche Arbeit fortsetzen und uns die erforderlichen Mehrheiten für unsere Ziele eben über sachliche Argumente suchen - und wir sind sehr zuversichtlich, dass es uns das gelingen wird", so Henschel mit Blick auf die verbleibenden Monate bis zur nächsten Kommunalwahl.

Die Umsetzung der Maßnahmen aus dem integrierten Verkehrskonzept unter der Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer - ohne in eine Straßenplanung Ost-West getrieben zu werden - sind für die SPD-Fraktion genauso wichtig wie der Erhalt des städtischen Jugendamts als wichtiges Instrument der familienpolitischen Gestaltungsmöglichkeit in der Stadt, der Erhalt des Bäderhauses als touristischer Magnet und der Umbau des Bettenhauses Golling zum Haus der Stadtgeschichte. „Alle diese Ziele sind für uns als SPD-Fraktion wichtig und Grundlage für unsere politischen Entscheidungen. Diese Ziele waren im Koalitionsvertrag festgelegt und wurden trotzdem durch den CDU-Fraktionsvorsitzenden Werner Klopfer immer wieder torpediert.“

Günter Meurer neuer SPD-Stadtverbandsvorsitzender

Bad Kreuznach, 18. Juni 2015 - In seiner konstituierenden Sitzung des fusionierten SPD-Stadtverbands von Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg wurde der bisherige SPD-Stadtverbandsvorsitzende von Bad Kreuznach, Günter Meurer, mit großer Mehrheit an die Spitze des vereinten Stadtverbands gewählt. Er erhielt 59 von 66 Stimmen.

Zu seinen Stellvertretern wurden Peter Grüßner, Lisa Lutzebäck und Yunus Senel gewählt. Komplettiert wird der neue Vorstand durch Manuel Quint (Kassierer), Jürgen Bergmann-Syren (Stellv. Kassierer), Birger Hartnuß (Schriftführer), Bärbel Grüßner (Stellv. Schriftführerin) sowie die Beisitzer Wolfgang Bartmann, Anette Glöckner, Holger Grumbach, Martina Hassel, Ralf Leonhard und Björn Wilde.

Günter Meurer bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Dem SPD-Stadtverbandsvorsitzenden ist wichtig, dass die SPD nach innen offen bleibt, nach außen jedoch geschlossen auftritt. Dadurch erhofft sich Meurer eine Stärkung der Partei. "Die Kräfte zu bündeln, macht Sinn, ansonsten geht zu viel Energie verloren", betont Meurer. 

Günter Meurer dankte auch dem bisherigen Ortsverbandsvorsitzenden von Bad Münster, Erich Menger, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Unter seiner Führung wuchs die Mitgliederzahl des Stadtverbands von Bad Münster am Stein-Ebernburg auf an die 100 Mitglieder. Der 67-Jährige möchte sich ganz auf seine Tätigkeit im Ortsbeirat konzentrieren. 

Der neue fusionierte Stadtverband besteht nun aus 400 Mitgliedern. Die SPD wird sich nun mit dem Schwung aus den vergangenen Erfolgen an den anstehenden Landtagswahlkampf machen und ihren Wahlkreiskandidaten, Michael Simon, in den kommenden Monaten kräftig unterstützen.